- Am 29.12.2008 stellte ich dem Gemeinderat -> diverse Fragen.
- Am 2.3.2009 liest man auf der Gemeindeseite (-> Sondersitzung) auf Zeile 1 von "mehrheitlich haltlosen Unterstellungen". Nur 5 der 15 Punkte (z.T. mit vielfachen Unterpunkten von Illegalitäten) bezeichnete ich als gewiss, 10 Punkte zu prüfen.
- Am 15.12. 2009 waren schon 6 von 15 Punkte geklärt (Datum dieses Blogeintrag)
- Am 4.12.2010 (heute) kippt's: 8 von 15 haltlosen Punkten sind wahr - kein einziger hat sich als unwahr erwiesen - im Gegenteil: es sind noch 4 Punkte dazugekommen!
- Die Betonieranlage an unserem Dorfeingang, seit Jahrzehnten Dorn im Auge der Touristen und Einheimischen, wurde damals ohne Baubewilligung gebaut und vor einigen Jahren ohne Baubewilligung umgebaut. Die Behörden, die den Dorfeingang mitverurteilten, hatten also seit jeher einen Hebel in der Hand, um eine massive Verschönerung einzuleiten.
- Der Gebäudeabstand von Christoph Bürgin entspricht nicht dem Reglement
- beim Bau der Bodmenstrasse wurde mit Steuer- und Anwohnergeldern für zu enteignende Grundstücke horrende Preise bezahlt, gemäss einigen Aussagen sogar für Boden in der Lawinenzone CHF 2800.-/m2, gemäss anderer Aussage befindet sich die genannte Parzelle zwar im geneigten Hang, allerdings nicht mehr in der Lawinenzone.
- Die Baulobby und andere einflussreiche Ansässige haben massgeblichen Einfluss ausgeübt bezüglich die rasche Weiterführung der Zerbännustrasse, und schon bevor die Bodenbesitzer offiziell über den Zeitpunkt der Weiterführung und die Mehrwertkosten informiert worden waren, bestanden in dieser Verlängerung 5 Bauprojekte, inklusive davor getätigten Bodenverkäufe, sogar gegen das Intersse anderer nahmhafter dortiger Grundstückbesitzer, die die Bautätigkeit in Zermatt einschränken möchten. Die Gemeinde nahm erneut eine spekulationsfördernde Haltung ein.
- Es besteht für Zermatt ein Angebot, den Abfall 20% günstiger zu entsorgen, und die Gemeinde kümmert sich nicht darum, den Einwohnern enorme Mehrkosten einzusparen.
- Ein Bauherr wurde in einem Streich 10 Einsprachen los, nachdem er einflussreichen Politikern privat die Versicherungen und Ingeneurarbeiten zugesichert hatte. (Nicht überführt, aber mir vom Bauherrn persönlich bekannt gegeben.)
- Christoph Bürgin wurde zur Zeit seines finanziellen Engpasses seitens Gemeinde bevorzugt behandelt: ihm wurden keine Zahlungsbefehle zugestellt.
- Die Gemeinde hat bei der Bodmenstrasse auf Enteignung von Grundstücken verzichtet und es vorgezogen, höchste Preise zu bezahlen, und hat sogar, damit die Diskrepanz zu den hohen Forderungen der oben genannten Grundstückbesitzer nicht überhand nimmt, die Angebote von "vernünftigen" Grundstückbesitzern um ein Vielfaches überboten und freiwillig deutlich mehr bezahlt als gefordert.
Hier in grün noch die 7 verbleibenden "haltlosen" Fragen von mir - man beachte den roten Einschub.
- Der Helikopter Landeplatz stünde in der roten Lawinenzone, wenn nicht nahmhafter Einfluss auf die kantonalen Instanzen geltend gemacht worden wäre. Zum Helikopterplatz habe ich inzwischen noch weitere brisante Informationen erhalten, u.a. zur Anflugsgefahr und zur Konkurrenzausschaltung. Wie kommt übrigens Daniel Lauber zur -> Air Zermatt Beteiligungs AG, gegründet 1999 und 2007 von der Air Zermatt abgekoppelt? (siehe dies)
- Es ereigneten sich allein in den vergangenen vier Jahren ca. 20 Fälle, wo Verletzungen des Baureglementes ausserhalb der Reglemente gelöst wurden.
- In einem Fall wurde die Ausnützungsziffer ungeahndet massiv überschritten (mehr als 10 Betten), wo sie in anderen Fällen kleinlichst eingehalten werden muss.
- Weiter wurde von der Gemeinde einem einflussreichen Bauherrn Boden abgetreten, ohne die Bevölkerung anzuhören oder auf Rückfragen ernsthaft einzugehen.
- Ein einflussreicher Bauherr kam darum herum, den Mehrwert für die Zubringerstrasse zu bezahlen, wo sämtliche Nachbarn zur Kasse gebeten wurden.
- Die Lawinenzone richtet sich in Zermatt an mehreren Orten nach dem Einflussreichtum der Grundstückbesitzer, und an einer Stelle wurde sogar ein neuer Bau mit grossen Fensterfronten bewilligt, obwohl die Lawinengefahr offensichtlich und amtlich geltend gemacht ist.
- Die politischen Gegner (Leute aus gegenübergesetzten Parteien) decken sich bezüglich privaten Peinlichkeiten, die der Gemeinde amtlich mitgeteilt wurden. Freies Politisieren ist so für gewisse Gemeinderäte fast nicht mehr möglich.
- (Nachtrag 22.1.10): wurden beim Bodentausch in den oberen Matten wir Steuerzahler tatsächlich durch die sechs Gemeinderäte um 4 Millionen benachteiligt? (Damit beläuft sich der von mir aufgedeckte Betrag von Steuergeldmissbrauch schon auf über 70 Millionen!
- (Nachtrag 22.1.10): Wurde beim Anbau an das Hotel Nicoletta (jetzt Petit Cervin) die Fassadenlänge wirklich masslos übertrieben überschritten?
- Fall 18 (Nachtrag 22.1.10): Die neue Kläranlage ist nicht unbedingt notwendig, dies wurden den Bürgern vorenthalten und sie werden um 30 Millionen betrogen.
- Eine zusätzliche Erkenntnis: die gefälschte Ausnützungsziffer des Hotel Tschugge, Familie Christoph Bürgin. Diese gesellt sich zu den somit "mehrheitlichen haltlosen Unterstellungen".

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